wenn das leben "freiheit" ruft!

27. FEBRUAR 2020

UNAUFGEFORDERTE WERBUNG

 

Freiheit ist so ein magisches Wort, das in uns große Emotionen wecken kann. Ach, wie gerne wäre ich doch frei und ungezwungen, Gestalter meines eigenen Lebens, unabhängig und selbstbestimmt. Wer hat diese Gedanken nicht mindestens ein Mal laut geäußert und im Stillen weitaus öfters schon gedacht.


Einfach scheint das Streben nach Freiheit aber nicht zu sein, denn die weit verbreitete Annahme Freiheit ließe sich nur in den äußeren Faktoren des Lebens suchen, finden und bestimmen, hält den Menschen grundsätzlich vom frei sein ab.


Denn die äußeren Faktoren, die durch Normen, gesellschaftlichen Konformismus und alltäglicher Gleichförmigkeit jegliche Freiheitsgedanken im Keim ersticken, lassen oftmals unser Selbstvertrauen, unseren gesunden Aktionismus und unser positives Mindset auf der Strecke bleiben.

 

 

Beherrscht durch innere Zwänge, Ängste, Selbstzweifel sowie mangelndes Selbstvertrauen, dümpeln die eigenen Stärken und individuellen Fähigkeiten in einer Sackgasse eines vermeintlich sicheren Lebenskonstrukts vor sich hin. Damit nehmen wir uns jeglichen Spaß am Leben, verpassen ganz häufig die spontanen und glücklichen Momente, glauben weder an Fügung noch an unser kreatives Potenzial und beschneiden am Ende unseren Freiheitsgedanken so dermaßen, dass er, wie ein Baum so stark zurückgestutzt wird, dass das Astwerk nicht mehr gen Himmel austreiben kann.


Wir stecken fest in einem Teufelskreislauf selbst begrenzender Möglichkeiten, trauen uns immer weniger über den eigenen Weg, trauen uns irgendwann gar nichts mehr zu und kommen weder über unsere physische Komfortzone noch über unseren geistigen Horizont hinaus.


Dabei ist Freiheit nichts weiter als die innere Haltung eines starken Geistes, der durch Selbstvertrauen, Aktion und im weitesten Sinne Aktionismus sowie positive Gedanken gestärkt, genährt und befähigt wird.

 

 

Doch wie erlange ich Selbstvertrauen, Aktion(Ismus) und ein positives Mindset? Selbstvertrauen fußt auf der Fähigkeit im Meinungschaos der Massen einen klaren Kopf zu bewahren, auf die eigene Stimme zu hören, eine klare Richtung einzuschlagen und sich nicht von den unzähligen Optionen beeinflußen, beziehungsweise ablenken zu lassen. Dazu braucht es eine große Portion Selbstvertrauen und Abgrenzung.


Auf dem Weg dorthin muss man viele Prüfungen des Lebens meistern. So hilft es unter anderem zwischenmenschliches Vertrauen aufzubauen, indem man gute freundschaftliche Bande pflegt und sich von den Menschen, denen man vertraut, auch mal den Spiegel vorhalten lässt. Ein allumfassendes Meinungsbild über die eigene Person kann nicht ausschließlich aus einem selbst erwachsen, sondern braucht eine Rückkoppelungsstelle. 


Darüber hinaus braucht es Vertrauen in unsere Mitmenschen und in sich selbst.


Nicht leicht zu erlernen, macht aber die Übung bekanntlich den Meister. Somit sind Handlungs- und Entschlussfreudigkeit wesentliche Faktoren, um Selbstvertrauen kontinuierlich aufzubauen. Zu guter Letzt hilft es für den eigenen Lebensweg immer, sich Vorbilder zu schaffen, nämlich Menschen, die auf bewundernswerte Weise großes vollbracht, geleistet und auf die Verwirklichung ihres Traums hart und lange hingearbeitet haben.


Doch Kopieren ist nicht die Devise. Es kommt vielmehr darauf an, seinen eigenen Weg zu finden und sich selbst dabei immer treu zu bleiben.

 

 

Aktion und im weitesten Sinne Aktionismus sind beide wichtig, um den Freiheitsgedanken überhaupt erst leben zu können. Wer untätig bleibt, sich nicht auf seine Träume, seine Ziele hinzu bewegt, bleibt statisch. Es kann somit keine Entwicklung, kein Vorwärtskommen geben. Ein aktiver Mensch bewegt nicht nur sich, sondern gleichsam auch seine Gedanken, richtet damit sein Handeln aus und vereinnahmt und überzeugt damit im besten Fall andere Menschen in seinem Umfeld.

 

Die Streukraft der Aktion kann weite Kreise ziehen, muss aber nicht. Auch im Kleinen Dinge zu bewegen, kann erhebend sein und der Freiheit Flügel verleihen. Nur Stillstand ist absolut keine Option und ein echter Freiheitskiller.

 

 

Wer sich selbst nicht als bewegter oder gar aktionistischer Mensch sieht, der proaktiv das Zepter ergreift und zum Handeln schreitet, der sollte dennoch in die Bewegung kommen. Bereits eine Stunde an der frischen Luft auf Schritt und Tritt durch die beruhigende Natur kann wahre Wunder bewirken. Der Geist wird geklärt, die Gedanken werden frei, die Perspektiven erweitern sich bis zum Horizont und weit darüber hinaus. Neue Möglichkeiten tun sich auf, einfach ganz von selbst und dass allein durch die körperliche Aktion. Wir sind wieder im Einklang mit uns selbst, mittendrin und treiben unaufhaltsam mit dem Strom des Lebens. Kann es Schöneres geben?


Gedanken machen frei! Aber nur, wer positiv denkt, stößt auch auf fruchtbaren Boden, denn positive Gedanken machen das Leben leicht und unbeschwert. Wer sich hingegen mit Ängsten, Sorgen, Nöten, Negativität, Missgunst und dergleichen auseinandersetzt, wird zwangsläufig unzufrieden, im schlimmsten Fall sogar krank oder gar depressiv. Wenn das Leben erst schwer und zur unüberwindbaren Hürde wird, dann kann man von Freiheit kaum noch sprechen.


Mit positiven Gedanken im Schlepptau jedoch kann man sich die Welt erobern. Und es schallt aus dem Wald auch immer so heraus, wie es wiederum hineinruft. Was soll einem Menschen passieren, der sich von guten Gedanken nährt, mit Zuversicht an das Leben glaubt und mit einem gesunden, realistischen Maß die Widrigkeiten des Lebens augenzwinkernd meistert?

 

 

Alles wird um so vieles leichter, wenn wir die Freiheit haben, eigenmächtig bestimmen zu können, wer wir sein wollen, um unsere innere Stärke zu entwickeln, ist die ureigenste Quellkraft unserer selbst, die tief in uns schlummert und einfach nur zum Sprudeln gebracht werden muss. Folgen wir doch einfach unserem inneren Ruf nach Freiheit und leben wir sie ganz nach unserem „Gusto“!

 

Eure